Verfolge uns auf Facebook:



 

burn out berufsunfähig, Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ), burnout berufsunfähig

In Deutschland wird jeder vierte Arbeitnehmer vor Eintritt in das gesetzlich vorgeschriebene Rentenalter berufsunfähig. Die wichtigsten Krankheiten, die zu einer Berufsunfähigkeit führen, sind psychische Natur, Erkrankungen des Bewegungsapparates und Herz-Kreislaufversagen sowie Krebsleiden und deren Wiederkehr. Deshalb ist es unbedingt notwendig, sich als Arbeitnehmer um eine private Berufsunfähigkeit Versicherung zu kümmern, denn es kann jeden treffen.

Allerdings ist das im Falle von Vorerkrankungen insbesondere aus dem psychischen Bereich äußerst schwierig, überhaupt eine Berufsunfähigkeit Versicherung abschließen zu können, denn die meisten Versicherungen haben erkannt, dass sie genau für diesen Erkrankungsbereich immer mehr Fälle bekommen, in denen sie eine Rente zahlen müssen. Deshalb bauen Sie in den Gesundheitsfragebogen auch Fragen nach einer psychotherapeutischen Behandlung in den letzten fünf Jahren ein und wer diese mit ja beantworten muss, hat in der Regel verloren und bekommt keinen Vertrag.

Dennoch wurde im Jahr 2007 ein entscheidender Schritt für die Versicherungsnehmer gegangen, als das Landgericht München einem Manager anerkannte durch burn out berufsunfähig geworden zu sein. Durch „burnout berufsunfähig“ wurde als Krankheit anerkannt. und dann muss auch von der Versicherung bezahlt werden. Lange war dabei das Krankheitsbild des Burnout-Syndroms, dass bis zum völligen Zusammenbruch und starker Erschöpfung führt und in der Regel nach sich zieht, dass ein Betroffener seine berufliche Tätigkeit nicht mehr ausführen kann, nicht bekannt oder aber als Krankheit, die zur Berufsunfähigkeit führen kann, nicht anerkannt.

Dabei kann es jeden Versicherten ohne besondere Vorerkrankungen treffen, der eine private Berufsunfähigkeit Versicherung abgeschlossen hat und den Vertrag ohne Probleme bei der Gesundheitsprüfung bekam. Seit einem Präzedensfall am Landgericht München I 2007 hat sich die Situation glücklicherweise geändert. Das Ergebnis des damaligen Falles, in dem ein führender Manager an Burnout erkrankt war, brachte die Anerkennung seiner Berufsunfähigkeit und die Versicherung musste ihm 148.000 Euro Berufsunfähigkeitsrente auszahlen und rund 65.000 Euro an Versicherungsbeiträgen zurückerstatten. Nunmehr weisen die Versicherungsagenten selbst daraufhin, dass Burn-out jeden innerhalb seines Berufslebens treffen kann und um dann nicht auch noch finanziell ruiniert zu sein, sollte man sich frühzeitig privat absichern. Das ist einerseits über eine direkte Berufsunfähigkeitsversicherung als auch in Kombination mit einer Risikolebensversicherung als Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) möglich.

Suchen Sie in unserem Berufsunfähgkeitsversicherungsvergleich
die für Sie individuell beste Berufsunfähigkeitsversicherung!