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Börsenwoche vom 11.08. bis 15.08.08

Börse Deutschland:
Einen freundlichen Wochenanfang konnte die deutsche Börse am Montag verbuchen. Ein Ölpreis, weit unterhalb des Höchststandes und ein schwacher Euro gegen den US Dollar, ließen die Kurse steigen. Speziel die Automobilbauer, konnten von diesem Szenario profitieren. Allerdings war eine insgesamt eher verhaltene Stimmung auszumachen, denn die Umsätze waren doch sehr gering. Auch im dienstäglichen Handel kam es zu nur wenigen Umsätzen. Der weiter schwächere Euro und Öl-Kurs blieben weitestgehend unbeachtet. Wieder brach die Sorge hinsichtlich der Konjunkturdaten  Durch und ließen die Anleger eher beobachten als agieren. Der Dax hielt sich aber verhältnismäßig gut und gab nur wenige Zähler ab. Schlimmer traf es den deutschen Markt zur Wochenmitte. Mit 2,49% Minus verabschiedet sich der Handel am Mittwoch. Verantwortlich hierfür, zeichneten die Negativen Meldungen aus Bankenkreisen sowie die geringeren Benzinbestände der USA. Bei noch immer geringen Umsätzen, brachte der Handel am Donnerstag Entspannung. Bei einem wechselhaften Verlauf, der mit den Vorgaben der US-Börsen begründet wurde, legte der DAX per Handelsende leicht . Die Woche endet, nach zunächst noch erfreulichen Werten, mit einem abbrechenden DAX. Nach sogar durchbrochener Marke von 6.500 Punkten geht man mit 6.429 Zählern aus dem Markt. Im Wochenvergleich, gibt der Index nun doch noch 2 % ab. Die beinahe nahtlos aneinandergereihten Negativberichte der Finanzwelt, lassen der Börse keine Luft. Da ist es fast schon sinnvoller das Geld statt an der Börse, als Tagesgeld anzulegen. Ein Tagesgeld Test ist dann besonders hilfreich.

Börse Asien:
Die Börsenwoche in Asien beginnt mit guten Steigerungen, der schwächere Yen zum Dollar und ein weiter fallender Ölpreis beflügeln die Kurse und lassen die Indizes sehr fest schließen. Unter dem Druck stark gestiegener Großhandelspreise, verliert der Nikkei jedoch am Dienstag wieder an Boden. Die schlechten Vorgaben aus den USA, ließen zur Wochenmitte hin, die Asiatischen Börsen sehr schwach schließen. Ein zweites Quartal mit einer Abschwächung um 0,6% hätte den Markt zwar nicht beeinflusst, da man sich innerhalb der Erwartungen bewege, aber die allgemeine Finanzkrise, ließ auch hier nur Verluste zu. Die Wochenmitte bringt, durch belastende Immobilienwerte eine Abschwächung der Notierungen. Wieder sind auch schlechte Nachrichten der Finanzwelt mit verantwortlich zu machen. Zum Wochenende gehen die asiatischen Märkte beinahe unverändert aus dem Handel. Mit einem leichten Plus geht der Nikkei mit 13.019,41. Die wichtige Marke von 13.000 ist damit geknackt, wobei im Rückblich der Börsenwoche dennoch ein Verlust von über einem Prozent zu verzeichnen ist. Die Woche endet ohne ein besonders Handelsvolumen, da die Anleger sich in Ermangelung fundamentaler Daten in Zurückhaltung üben.

US Börsen:
Ein erstarkter Dollar  gepaart mit einem Ölpreis der zeitweise die Marke von 113,00 US Dollar pro Barrel unterschritt, waren die Hauptverantwortlichen Faktoren für einen positiven Wochenanfang der S-Börsen. Bei sinkenden Kursen der Rohstoffpapieren  und auch der Energiewerte, konnten sich die Finanztitel doch erholen, um aber am Folgetag gleich wieder einen herben Rückschlag hinzunehmen. Trotz einer weiter stabilen US-Währung und leichterem Öl-Preis, überwog die immer schwelende Sorge um die Finanztitel, im Hinblick auf die Gesamtkonjunktur. Ein schwacher Schluss des Dow war die Folge. Auch zur Wochenmitte gibt der US Index weiter ab. Ein wieder ansteigender Öl-Preis und die schlechten Einzelhandelszahlen bringen den Dow Jones weiter auf Talfahrt um per Handelsschluss am Donnerstag erholte Werte aufzuweisen. Der nachgebende Ölpreis und eine deutliche Verbesserung der Finanztitel brachte 83 Punkte Plus. Die noch immer negativen Nachrichten hinsichtlich der Konjunkturwerte, traten während des Handels in den Hintergrund. Zum Wochenschluss ist mit einem weiter schwächren Ölpreis ein Anstieg der Werte zu beobachten und lässt die Woche zumindest. freundlich nach durchwachsenem Verlauf ausklingen.