Definition Berufsunfähigkeit, ab wann berufsunfähig, wer ist berufsunfähig
Berufsunfähig beginnt meist sehr harmlos. Bevor überhaupt diese Diagnose gestellt wird, muss eine längere Erkrankung vorliegen. Zuerst wird man arbeitsunfähig. Diese Bescheinigung stellt der Arzt bereits nach dem dritten Krankheitstag aus. Bei einer Erkrankung länger als sechs Wochen stellt der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung ein. Nun übernimmt die Krankenkasse die Zahlung in Form von Krankengeld. Dieses Krankengeld entspricht jedoch nicht dem ausgefallenem Nettogehalt, sondern gerade einmal 70 Prozent davon.
In unserem Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich gibts weitere Infos!
Neben der Zahlung des Krankengeldes versucht die zuständige Krankenkasse den Patienten wieder in den Beruf einzugliedern. Stellt sich hier heraus, dass eine Tätigkeit in diesem erlernten Beruf bedingt durch die Erkrankung nicht mehr ausgeübt werden kann, wird die Diagnose berufsunfähig ausgestellt. Diese bescheinigt, dass der Patient nicht mehr in seinem erlernten oder derzeit tätigen Beruf nicht mehr arbeiten kann. Er ist aber noch nicht erwerbsunfähig, was viele Menschen verwechseln. Noch immer besteht die Möglichkeit sich in einem anderen Tätigkeitsfeld neu zu orientieren und dort nach Beendigung der Krankheit dort zu arbeiten.
Berufsunfähig werden in den letzten Jahren immer mehr Menschen. Jede vierte Person ist derzeit davon betroffen und die Zahl der Betroffenen steigt immer weiter an. Man sagt, dass bereits 25 Prozent der erwerbsfähigen Menschen berufsunfähig erkranken. Sie sind dann aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr in der Lage ihren Beruf weiter nachzugehen.
Der Irrtum hier sei immer nur ein Unfall Schuld, ist schnell widerlegt, denn die meisten Erkrankungen sind Herz- und Kreislauferkrankungen. Aber auch Rheuma, Knochen- und Wirbelsäulenerkrankungen stehen mit an erster Stelle, wenn es um Berufsunfähigkeit geht. Aber auch psychische und Nervenerkrankungen sind die häufige Ursache von einer Berufsunfähigkeit und nicht wie immer angenommen ein Unfall. Nur jede zehnte ausgezahlte Rente ist die Folge eines Unfalls. Es kann jeden treffen, daher sollte man sich rechtzeitig mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung absichern.