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Demand-Index, Nachfrage-Index, Kursdaten, Volumendaten

Die Berechnung des Demand-Index, der auch als Nachfrage-Index bezeichnet wird, erfolgt auf der Grundlage der Kursdaten und Volumendaten. In erster Linie hat der Demand-Index das Ziel der Vorwegnahme von Veränderungen im Kursverlauf. Ausschlaggebend für die Demand-Index Konstruktion war die Beobachtung, dass der Volumenänderung oftmals vor den Trendänderung der Kurse vorzufinden ist - Angebot und Nachfrage bestimmen den jeweiligen Kurs.

Wird der Verkaufsdruck größer, so fallen die Kurse. Steigt dagegen die Kauflust an, so bedeutet dies in der Regel auch einen steigenden Kurs. Bildet man den Quotienten, indem man Kauflust durch Verkaufdruck rechnet, so erhält man den Demand-Index. Mit Hilfe der Demand-Index Kurve und dem jeweiligen Verlauf des Aktienkurses soll eine Erkennung von Handelssignalen erfolgen. Ein Aufschluss über die technische Stärke der jeweiligen Kursbewegung soll erhalten werden.

Auf eine technische Schwäche lässt sich schließen, wenn die beiden Linien in verschiedene Richtungen laufen. Ist eine extreme Spitze in dem Demand-Index zu erkennen, so steigt der Kurs gewöhnlich zu einem neuen Hoch an.  Wird die Demand-Index Linie aufgrund ihres Trends durchbrochen, so bedeutet dies ein Signal für eine Trendwende bezogen auf den Kurs.

Die nächste Erklärung dreht sich um den Effektivzins.