dauernd berufsunfähig, Depression, Depression berufsunfähig
Jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland wird während seines Arbeitslebens zeitweise oder dauernd berufsunfähig oder dienstunfähig. Darunter versteht man, dass eine Person wegen körperlichen oder psychischen gesundheitlichen Einschr´änkungen nicht mehr zu mindestens 50% in dem Beruf arbeiten kann, der ihm durch Qualifikation und Ausbildung bzw. Erfahrung zusteht. Das kann durch eine körperliche Erkrankung, eine Behinderung oder einen Unfall als Ursache geschehen, aber auch eine Depression - also eine psychisch-neurologische Erkrankung kann zum Status „durch Depression berufsunfähig“ führen.
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Anzeichen für Depressionen und durch „Depressionen berufsunfähig“ können Niedergeschlagenheit, Gleichgültigkeit, Antriebslosigkeit, Schlaflosigkeit, Grübelei und Essstörungen sein, die dazu führen, dass ein Erkankter im Endeffekt schon mit den täglichen Anforderungen ohne Arbeit vollkommen überfordert ist. Logisch, dass in solch einem Krankheitsfall auch die zeitweise oder sogar dauerhafte Berufsunfähigkeit durch Depressionen droht und sogar ein sehr häufiger Grund ist. Bei zeitweisen Depressionen, die auch in Schüben auftreten können, hat man Glück, wenn man vor der erstmaligen Erkrankung einen Vertrag über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, denn viele Versicherungen haben erkannt, dass sie bei zunehmender Erkrankungshäufigkeit, auch häufiger eine Berufsunfähigkeitesrente zahlen müssen und sichern sich deshalb jetzt vorher ab.
So wird im Gesundheitsfragebogen erforscht, ob bereits psychotherapeutische Behandlungen bei einem Psychologen, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker in den letzten fünf Jahren in Anspruch genommen wurden. Muss ein Versicherungsinteressent hier mit ja antworten, hat es fast immer zur Folge, dass keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden kann. Verschweigt man hingegen die in der Vergangenheit angenommene Behandlung oder unbehandelt aufgetretene Depression, so gilt das als Arglist und die Versicherung kann sich zu Recht weigern, eine Rente zu zahlen.
Im anderen Fall, wenn man bisher keine psychische Vorerkrankung hatte, aber im Laufe des Berufslebens doch an einer Depression oder Depressionen erkrankt und dauernd berufsunfähig wird, ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung verpflichtet die vertraglich vereinbarte Rente zu zahlen, die sich auch an dem Versicherungseintrittsalter, der beruflichen Tätigkeit und anderen Faktoren orientiert. Besonders gefährdete Berufsgruppen sind Lehrer, Ärzte und auch teilweise anderes Krankenpersonal oder bestimmte Dienstleistungsberufe.