< Neuigkeiten in 2016 - Dreiteilige Serie zu Änderungen in 2016 - 1. Teil "Staatliche Leistungen"
04.01.2016 Alter: 2 yrs

Neuigkeiten in 2016 - Dreiteilige Serie zu Änderungen in 2016 - 2. Teil "Versicherungen, Banken & Co."

Weiter geht es mit dem zweiten Teil unserer Serie "Änderungen in 2016". Diesmal widmen wir uns dem Bereich Versicherungen, Banken und Co. Auch hier kommen einige Änderungen und Neuerungen auf Bürger und Kunden zu. Hier erfahren Sie mehr über die relevanten Änderungen im Jahr 2016.


Neuigkeiten in Sachen IBAN:

Noch gibt es eine Übergangsfrist - aber auch die ist bald vorbei. Ab 01.02.2016 müssen alle, also dann auch Privatpersonen, die Überweisungen tätigen die IBAN Nummer verwenden. Überweisungen mit Kontonummer und Bankleitzahl sind dann nicht mehr möglich.

Neuigkeiten in Sachen Dispozinsen bei der Überziehung des Girokontos:

Hier wird es kompliziert - die Politik arbeitet derzeit an einem Gesetz, das Bankkunden vor zu hohen Zinsbelastungen schützen soll. Wer die Möglichkeit zur Überziehung des Kontos über sechs Monate hinweg ununterbrochen zu durchschnittlich 75 Prozent ausschöpft, oder das Konto über drei Monate hinweg durchschnittlich um mehr als 50 Prozent des monatlichen Geldeingangs überzieht, soll von seiner Bank über mögliche günstigere Varianten der Überbrückung informiert werden.

Neuigkeiten in Sachen Bankeneinlagensicherung:

Hier wird es zum 01.06.2016 Neuerungen geben. Derzeit bekommen Kunden, wenn ihre Bank pleite geht vom Bankensicherungsfonds innerhalb von 20 Tagen Ihre Einlage (max. 100.000 Euro) zurück. Diese Frist verkürzt sich auf 7 Tage, die maximale Höhe bleibt bei 100.000 Euro. In Europa gilt diese Regelung ebenfalls, jedoch erst spätestens im Jahr 2024.  Gleichzeitig gibt es in Deutschland von den Privatbanken, den Sparkassen und Genossenschaftsbanken zusätzliche weitere Sicherungssysteme.

Neuigkeiten in Sachen "Girokonto für alle":

Die bisherige freiwillige Selbstverpflichtung der Banken, jedem ein Bankkonto einzuräumen soll spätestens ab Mitte 2016 für die Banken verpflichtend werden. Diese Recht auf ein Girokonto soll dann für jeden Menschen gelten, der sich legal in einem EU-Land aufhält - auch für Obdachlose, Flüchtlinge und Arme.

 

Im nächsten Teil unseres Ausblicks auf das Jahr 2016 erfahren Sie mehr zum Thema Steuern in 2016.

 

Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen hier keine rechtliche oder steuerliche Beratung anbieten können. Fragen Sie hierzu bitte die zuständigen staatlichen Stellen oder einen Steuerberater Ihres Vertrauens.


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