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Eigenkapital, Gläubiger, Guthaben

Der Begriff Eigenkapital werden in den verschiedensten Bereichen verwendet. An der Börse entspricht das Eigenkapital eines Unternehmens bzw. einer Aktiengesellschaft dem Geld, mit dem es gegenüber seinen Gläubigern haftet. Doch auch im Bereich der Immobilien- und Baufinanzierung wird der Begriff des Eigenkapitals verwendet. Um eine Immobilie finanzieren zu können, sollte jeder über einen gewissen Anteil an Eigenkapital verfügen.

Nur selten ist eine Finanzierung ohne Eigenkapital möglich. Zum Eigenkapital gehören hierbei jedoch nicht nur die verfügbaren Gelder, sondern auch andere geldwerte Leistungen, die herangezogen werden können um die Immobilie zu finanzieren. Hierzu gehören zum Beispiel das angesparte Guthaben bei einer Bausparkasse, wenn der Vertrag zuteilungsreif ist, die Rückkaufswerte im Rahmen einer Lebensversicherung, der Erlös aus festverzinslichen Wertpapieren oder Aktien, Guthaben auf Sparkonten, Grundstücke, die bereits bezahlt wurden,  bezahlte Leistungen und Gegenstände, die mit dem Bauvorhaben im direkten Zusammenhang stehen (bereits bezahlte Baumaterialien oder bezahlt Leistungen des Architekten).

Auch persönlich vorgenommene Arbeitsleistungen können als Eigenkapital gewertet werden, allerdings ist dies nicht immer ganz einfach. Um Eigenleistungen zu erbringen muss viel Zeit investiert werden und zudem fallen natürlich Materialkosten, sowie Kosten für Handwerkssachen an. Die Einsparungen, die durch die Eigenleistungen vorgenommen werden können, müssen mit der zu investierenden Zeit in Relation stehen, damit sie wirtschaftlich sind.

Ein Begriff, den man nicht unbedingt im Finanzjargon erwartet ist Future. Aber auch dieser gehört hierher.