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Festgeldkonten mit hohen Zinsen. Ein Festgeldkonto, das auch Termingeldkonto genannt wird ist ein Konto, auf das das Festgeld eingezahlt wird. Festgeldkonten haben, wie der Name schon sagt eine feste Laufzeit. In der Regel wird Festgeld auf Festgeldkonten für diese feste Laufzeit quasi gesperrt. Die Zinsen für die Laufzeit des Festgelds werden normalerweise am Ende der Laufzeit gutgeschrieben. Bei guten Kunden kann es sein, dass die Bank aus Kulanz auch einer vorzeitigen Auszahlung des Festgelds zustimmt.

 

Festgeld ist in der Regel attraktiver als Sparbriefe oder Bundesschatzbriefe. Um hohe Zinsen auf Festgeld zu erhalten muss man allerdings auch mindestens einige Monate auf das Geld verzichten. Aus diesem Grund der Name: Festgeld Das Festgeldkonto läuft für mindestens 30 Tage, kann aber auch für bis zu 10 Jahre fest angelegt werden. In der derzeitigen Situation sind allerdings viele Banken bestrebt Festgeld so lange wie möglich zu binden. Denn die Banken sind derzeit auf das Geld der Kunden angewiesen, das Vertrauen der Banken untereinander schwindet immer mehr, das bedeutet, dass die Banken sich untereinander nicht mehr ohne weiteres Geld leihen. Hier kommen die Kundengelder natürlich sehr gelegen.

 

Das ist nun zwar ein Vorteil für die Verbraucher, aber da die Geldmarktzinsen derzeit sehr niedrig sind, kommen die Banken häufig über die Zentralbanken an neues Geld zu ebenfalls sehr niedrigen Zinsen. Ob nun also die Zinsen für Festgeld steigen, hängt viel von der Intervention der EZB ab. So profitiert der Verbraucher, also der kleine Sparer von den Turbulenzen an den Finanzmärkten. Wie auch immer, Festgeldkonten sind eine sehr lukrative Anlagemöglichkeit für fast alle Sparer, die auf einen gewissen Betrag über eine gewisse Zeit verzichten können. Um unsere Kunden über die derzeitigen Anlagemöglichkeiten in Bezug auf Festgeld zu informieren haben wir einen Festgeld Vergleich durchgeführt.


Weitere Infos gibt es in unserem Festgeldvergleich!


Festgeldkonten, die auch als Termingeldkonten bezeichnet werden können, sind fest verzinsliche Anlagekonten, die der sicheren Vermögensanlage dienen. Sie zeichnen sich durch eine bei Vertragsabschluss vereinbarte Laufzeit sowie eine hohe Sicherheit aus, denn Gelder, die hierin investiert werden, sind sowohl über die gesetzliche Einlagensicherung wie auch verschiedene weitere Sicherungssysteme geschützt.

 

Die Geschichte der Festgeldanlage

Festgeldkonten haben in Deutschland bereits eine lange Tradition. Bereits mit der Gründung der erste Sparkassen Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Festgeldanlagen offeriert, mit denen Kunden verzinsliche Rücklagen bilden konnten. Auch die Genossenschaftsbanken sowie die Privatbanken, die nach und nach gegründet wurden, boten Festgeld an und gaben ihren Kunden damit die Möglichkeit, Gelder für mögliche Krankheiten oder das Alter anzusparen. Gleichzeitig konnten die hier investierten Gelder als Kredite an andere Kunden verauslagt werden, sodass diese Investitionen tätigen und Anschaffungen finanzieren konnten.

 

Auch heute noch spielt das Festgeld im Bankgeschäft eine wichtige Rolle, denn es ist für sicherheitsorientierte Sparer eine gute Alternative zu risikoreicheren Investmentfonds und Wertpapieren.

 

Das Festgeldkonto im Detail

Anleger, die sich für ein Festgeldkonto entscheiden, vereinbaren mit ihrer Bank eine feste Anlagelaufzeit sowie für die Laufzeit gleich bleibende Festgeldzinsen. Somit bietet dieses Konto bereits bei Vertragsabschluss die Möglichkeit, die Erträge sicher zu planen und die Rendite zu ermitteln. Festgeldkonten können sowohl für die kurz- wie auch die mittel- und langfristige Kapitalanlage genutzt werden.

 

Sparer, die lediglich kurzfristig investieren wollen, entscheiden sich daher häufig für Laufzeiten von einem Monat bis zu zwölf Monaten. Im mittelfristigen Anlagebereich hingegen stehen Laufzeiten von einem bis zu fünf Jahren zur Verfügung. Mitunter bieten die Banken zusätzlich die Möglichkeit, Geld langfristig anzulegen und das Festgeldkonto für bis zu zehn Jahre zu vereinbaren. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass eine solche Anlage während der Laufzeit nicht verfügt werden kann. Erst bei Vertragsablauf wird der Festgeldbetrag wieder auf das Verrechnungskonto gebucht und steht wieder zur Verfügung. Daher ist es wichtig, vorab zu prüfen, wie lange das Geld nicht benötigt wird und angelegt werden kann. In allen Fällen orientieren sich die Festgeldzinsen der Banken sowohl am allgemeinen Zinsniveau wie auch an der Dauer der Festgeldanlage. Sparer, die langfristig investieren können und wollen, erreichen somit deutlich höhere Festgeldzinsen und damit auch eine weitaus höhere Rendite als kurzfristig orientierte Anleger.

 

Festgeldzinsen vergleichen

Obwohl die Banken in aller Regel höhere Festgeldzinsen zahlen, je länger das Geld angelegt wird, gibt es dennoch enorme Zinsunterschiede. Je nach Anlagelaufzeit ergeben sich Zinsdifferenzen von mehreren Prozentpunkten. Vor allem Filialbanken vor Ort bieten oft nur sehr geringe Festgeldzinsen, da sie in ihrer Kalkulation auch hohe Filial- und Mitarbeiterkosten berücksichtigen müssen. Bei Direktbanken hingegen sowie bei Banken im Ausland können sich Sparer durch einen Festgeldvergleich allerdings hohe Zinsen und somit attraktive Renditen sichern. Zudem können die Konten bei diesen Banken bequem online eröffnet und über das Internet verwaltet werden.

 

Zusätzlich zum Vergleich der Festgeldzinsen können sich Sparer beim Festgeldvergleich auch über die Höhe der von der Bank geforderten Mindestanlage informieren, die für die Eröffnung einer Festgeldanlage benötigt wird. Diese Summe ist je nach Bank verschieden und beträgt zwischen 500 - 10.000 Euro.

 

Die Sicherheit der Festgeldkonten

Geld, welches bei einer Bank als Festgeld angelegt wird, ist umfassend gesichert. So steht innerhalb Europas zum einen die gesetzliche Einlagensicherung zur Verfügung. Die jeweiligen Staaten, in denen die Bank ihren Sitz hat, sichern die Einlagen hierbei mit bis zu 100.000 Euro pro Anleger. Also auch dann, wenn deutsche Sparer ihr Geld in den Niederlanden oder aber in Österreich anlegen, ist das Kapital bis zur genannten Summe geschützt.

 

Zusätzlich gibt es in Deutschland weiterreichende Sicherungsmaßnahmen, durch die der Einlagenschutz nochmals verbessert wird. Bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken besteht eine so genannte Institutshaftung, bei der die verschiedenen Institute füreinander eintreten und die Einlagen so vollumfänglich sichern. Bei privaten Banken gibt es diese Institutshaftung zwar nicht, sie haben sich jedoch für die Einrichtung eines Sicherungsfonds entschieden. Dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken sind zahlreiche Institute angeschlossen, auch einige ausländische Banken mit Geschäftssitz in Deutschland sind zugehörig.