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Future, Terminkontrakt, Börsenkontrakt

Bei einem Future, der auch als Terminkontrakt oder Börsenkontrakt bezeichnet wird, handelt es sich um einen verbindlichen Börsenvertrag, der zwischen beiden Parteien geschlossen wird. Im Gegensatz hierzu stehen die halbseitig verpflichtenden Verträge, wie es bei den Optionen der Fall ist. Der Abschluss eines Futures ist nicht mit Kosten verbunden, wie beispielweise Prämien. Die Schaffung eines Ausgleiches zwischen den beiden Vertragsparteien ist unnötig, da beide Parteien die gleichen Pflichten und Rechte tragen, also sowohl der Verkäufer als auch der Käufer.

Jedoch müssen die jeweiligen Vertragspartner eine entsprechende Vorschusszahlung leisten, die auch als Sicherheitsleistung, Einschusszahlung oder Initial Margin bezeichnet wird. Die Vorschusszahlung dient lediglich der Sicherheitsleistung. Bei der Vorschusszahlung kann es sich einerseits um einen festgelegten Betrag handeln, viel öfter handelt es sich jedoch um einen bestimmten Teil des Kontraktwertes. Die Höhe der Vorschusszahlung kann in jede Richtung, also sowohl nach oben als auch nach unten, korrigiert werden, nach der aktuell vorherrschenden Volatilität.

Vor der Ausführung des Auftrages muss diese Vorschusszahlung auf dem Margin Konto verbucht sein, dies kann entweder durch Bargeldzahlung erfolgen oder durch die Hinterlegung von Staatsanleihen, erstklassiger Art. Grundsätzlich muss man zwei Futures Arten unterscheiden: Financial Futures und Commodity Futures. Bei den ersteren handelt es sich um Kontrakte bei Aktien, Indizies, Anleihen und Währungen, bei den letzt genannten dagegen um Kontrakte bei Rohstoffen, Edelmetallen und landwirtschaftlichen Produkten.

Auch Festverzinsliche Wertpapiere bedürfen für den einen oder anderen einer Erklärung.