Girokonten, Girokonto, Online Banking, Direct Banking

Volkswagen Bank, Deutsche Kreditbank AG (DKB), Comdirekt, NetBank und 1822direkt bieten u. a. Girokonten und viele andere Finanzprodukte. Online Banking, auch Direct Banking nimmt zu. Die Geldanlage erfolgt online. Sie können Börsengeschäfte abwickeln, erhalten Kreditkarten und führen Ihr Gehaltskonto. Div. Onlinekonten gibt es kostenlos. Einige Anbieter bieten gratis EC-Karte und Kreditkarten. Das DKB-Cash-Konto war Testsieger in Fachmagazinen. Aber auch das netbank Girokonto, das comdirect Girokonto und das norisbank Girokonto sind sehr zu empfehlen.

 

Das Girokonto (von Ital. Giro: Kreis, wegen der Möglichkeit das Geld "kreisen" zu lassen) ist ein Konto zur Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Es wird von einem Kreditinstitut geführt. Zahlungen werden zu Gunsten und zu Lasten des Girokontos gebucht. Das Giro-Konto ist die in Deutschland am weitesten verbreitete Kontoform. Über das Girokonto wickelt man den gesamten Zahlungsverkehr ab, ob nun das eingehende Gehalt als Gutschrift verbucht wird oder man über Lastschriften und Überweisungen Zahlungen tätigt, das Girokonto wird diesem immer gerecht.  Hier geht´s zu unserem ausführlichen und unabhängigen Girokontenvergleich! Wir haben Ihnen eine Auswahl an verschiedenen Girokonten aufgeführt aus denen Sie das für Sie am besten geeignete Girokonto auswählen können.

 


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Die frühen Anfänge des Giroverkehrs gehen in Deutschland bis auf das 17. Jahrhundert zurück. Damals wurde die Deutsche Reichsbank in Hamburg im Jahr 1875 gegründet und weitete sich anschließend über das ganze Land aus. Zu diesem Zeitpunkt blieb der Giroverkehr allerdings lediglich großen Unternehmen und wohlhabenden Bürgern vorbehalten. Erst, als etwas später die Deutsche Reichsport gegründet wurde, konnte das Girokonto von jedem genutzt werden: Im Mai 1908 führte der Reichstag den Postscheckverkehr ein, woraufhin sich immer mehr Postscheckämter im ganzen Deutschen Reich verbreiteten. Dank ihnen konnten Unternehmen bestellte Waren mit Hilfe von schriftlichen Überweisungen abzahlen oder Privatpersonen Geld in andere Länder schicken.

 

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs musste das moderne Finanzwesen allerdings erst wieder neu errichtet werden. In den 1950er Jahren wurden Gehälter vor allem über Lohntüten mit Bargeld ausbezahlt und nicht über Girokonten. Der Giroverkehr, den wir bis heute kennen, setzte sich erst in den frühen 1960er Jahren durch: Die großen Banken in Deutschland begannen damit für private Personen Girokonten zu eröffnen, welche zunächst die Bezeichnung "Gehaltskonto" trugen. 

 

Nach und nach hielt dann die elektronische Datenverarbeitung Einzug in das Finanzwesen, später kam das Internet hinzu. Heute ist es kein Problem mehr, in kurzer Zeit Geld von den Girokonten zu überweisen, etwas einzuzahlen oder auch andere Aktivitäten vorzunehmen - dazu trägt nicht zuletzt auch das Internet einen sehr großen Teil bei. 

 

Die Entwicklung des Online Bankings

Noch bis vor einigen Jahrzehnten mussten Banküberweisungen schriftlich getätigt werden - heute erledigt dies das Online Banking in wenigen Minuten. Dank Online Banking muss man die Bank noch nicht einmal persönlich besuchen, sondern kann alles einfach direkt im Internet erledigen. Es ist selbst möglich Fonts bzw. Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. Dies bringt einige positive Aspekte, aber dafür auch Risiken mit sich. 

 

Die klaren Vorteile des Online Bankings liegen auf der Hand: So ist vor allem das Zeitersparnis ein Pluspunkt. Gerade dann, wenn man in einer eher ländlichen Region lebt und einige Zeit zur nächsten Bankfiliale fahren müsste, ist das Geschäft am PC die praktischste Lösung. Darüber hinaus ist man nicht an Öffnungszeiten gebunden, auch ein Schlange stehen ist nicht notwendig. Die Bank im Internet steht einem rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung. In letzter Zeit boten viele Banken ganz deutliche Vorteile, was die Konditionen betrifft, sofern man das Online Banking nutzen möchte. Das liegt daran, dass auch der Personalaufwand im Internet kleiner ist und damit Kostenersparnisse direkt an die Kunden weitergegeben werden können. 

 

Auch was die Sicherheit betrifft, hat das Online Banking in den letzten Jahren einen großen Sprung nach vorne gemacht, denn in der Kritik standen vor allem die bis vor einiger Zeit gängigen Sicherheitsprüfungsverfahren mit TAN-Listen und anderen Varianten. Heutzutage muss man sich kaum noch Sorgen um Phishing oder Datenauslesung von Betrügern machen, so lange man bewusst und sorgsam mit seinen privaten Daten umgeht. Diesbezüglich kann man sich am besten direkt bei der entsprechenden Bank Informationen einholen, um genau zu wissen, wie man am besten mit dem Konto umgeht.

 

Direct Banking - was ist das genau?

Der größte Unterschied zwischen einer Direktbank und einer Filialbank ist, dass eine Direktbank keine Filialen besitzt. Konkret heißt das, dass sämtliche Leistungen direkt über eine Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Bankberatern erfolgen, was per Telefon, auf dem Postweg, per Fax oder auch über das Internet, was sich in den letzten Jahren deutlich durchgesetzt hat, geschehen kann. 

 

Eine Direktbank bietet Kunden sehr viel Transparenz, weil viele Bankgeschäfte bzw. das Kontenmanagement zu einem sehr großen Teil eigens verwalten. Ebenso ist es von Vorteil, dass die Kosten für die meisten Dienstleistungen der Bank sehr niedrig sind. Eingespart werden hier vor allem Kosten für das Personal und für die Immobilien. Dieses Ersparnis wird, wie beim Online Banking, direkt an die Kunden weitergegeben - das macht Direct Banking zu einer sicheren und sehr preiswerten Alternative zu einem gewöhnlichen Girokonto einer Filialbank.  Kunden müssen dennoch nicht auf eine kompetente und fachkundige Beratung verzichten: Meist kann man über eine Hotline direkt mit der Bank in Kontakt treten und alle wichtigen Fragen dort stellen. 

 

Das Girokonto mit seinen Vor-und Nachteilen

Girokonten sind in der heutigen Zeit unerlässlich. Das Girokonto wird von einem Kreditinstitut geführt, es ist ein Bankkonto und dient der Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs.

 

Vorteile des Girokontos mit Onlinebanking

Monatlich geht auf dem Girokonto das Gehalt-bzw. der Lohn ein, es werden alle Zahlungen zu Gunsten oder zu Lasten der Girokonten gebucht. Zu jedem Girokonto erhält man in der Regel von seiner Bank die sogenannte EC-Karte.

 

Mittels einer PIN-Nummer kann man an jedem Geldautomaten europaweit Geld abheben. Diese Karte ermöglicht es dem Kunden bargeldlos in Geschäften einzukaufen. Das Geld wird dann per Lastschrift von dem Girokonto abgebucht. Aber auch viele Unternehmen bieten ihre Dienste in Form von Lastschriften an, der Vorteil liegt darin, dass man seine Zustimmung am Lastschriftverfahren erteilt und sich somit keine Gedanken darüber machen muss, wann denn einzelne Rechnungen zu bezahlen sind. Die Unternehmen buchen die Rechnungen kostenlos zum gewünschten Termin vom Girokonto ab. Es gibt heute auch schon vereinzelt Anbieter, die den Girokonten Zinsen für das Guthaben zahlen. Fast alle Banken bieten ihren Kunden heute das sogenannte Online Banking an.

 

Man benötigt einen PC und einen Internetzugang und kann zu jeder Tageszeit seine Bankgeschäfte abwickeln. Ob Einrichtung eines Dauerauftrages, Überweisungen oder Kontostände abfragen, alles ist möglich. Das ist sehr zeitsparend, weil man auf keine Filialöffnungszeiten mehr angewiesen ist. Man meldet sich bei seiner Bank zum Onlinebanking an, erhält eine Legitimations-ID und eine PIN- Nummer und schon kann es losgehen. Das Onlinebanking ist an sich eine sehr sichere Sache. Für jede Überweisung, die man am PC macht gibt es die sogenannte TAN, das ist die Sicherheitsnummer für eine korrekte Abwicklung. Dafür erhält der Bankkunde eine TAN-Liste, sind alle Nummern verwertet, schickt die Bank automatisch eine neue Liste.

 

Während man auf Kontoauszügen nicht immer die richtige Wertstellung des Girokontos erkennt, ist man beim Onlinebanking immer auf dem aktuellsten Kontostand. Das Onlinebanking ist in der Regel immer billiger, als eine Banküberweisung am Schalter.

 

Nachteile des Girokontos mit Onlinebanking

Jede Dienstleistung lässt sich die Bank natürlich auch bezahlen. Die Führung eines Girokontos kostet jeden Monat Geld. Hebt man an Bankautomaten des gewählten Kreditinstitutes Geld ab, dann ist das kostenlos. Bei Geldabhebung an einer Fremdbank kostet das oft erhebliche Gebühren - diese Kosten umgeht man z. B. mit einem DKB Cash Girokonto.

 

Solange Girokonten die erforderliche Deckung aufweisen, ist auch das Lastschriftverfahren kostenlos. Ist der Einzug eines Betrages aufgrund mangelnder Deckung nicht möglich, dann verlangen die Banken ordentlich Geld für die Nichteinlösung der Lastschrift. Ein ganz entscheidender Nachteil beim Online Banking ist die Haftung. Man kann im Gegensatz zum Filialbesuch nicht nachweisen, dass man eine Transaktion nicht getätigt hat. Da liegt man als Kunde in der Beweispflicht, die in solch einem Fall schwer zu erbringen ist.

 

Fazit zu den Girokonten

Ein Girokonto mit Onlinebanking ist meist die günstigste, zeitsparenste und bequemste Art seine täglichen Bankgeschäfte zu erledigen. Die Vorteile beim Onlinebanking überwiegen einfach. Mögliche Bedenken, das Fremde an das Konto kommen gibt es eigentlich nicht. Die Sicherheit ist absolut gewährleistet.

 


 

 

 


Wer ein kostenloses Girokonto möchte, der sollte sich nach einem Girokonto umsehen, dass nicht nur auf dem ersten Blick keine Kontoführungsgebühr enthält. Denn häufig werden bei Girokonten die Gebühren an bestimmte Kriterien wie ein monatlicher Mindestgeldeingang geknüpft. Bei einem Tagesgeldkonto ist es anders als wenn man ein eventuell kostenloses Girokonto sucht. Tagesgeldkonten sind in der Regel immer kostenlos. Bei Fragen kann man sich eventuell auch an seinen Versicherungsmakler wenden.