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Was beinhaltet eine Kfz-Versicherung
Bevor man in sein neues Fahrzeug steigen und losfahren kann, ist es notwendig, die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung abzuschließen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für alle Schäden auf, die selbst verursacht vom Besitzer oder Fahrer eines Fahrzeuges an Dritten entstehen – das sind Personenschäden, Sachschäden, und Vermögensschäden. Das eigene Fahrzeug wird mit der Kaskoversicherung geschützt. Es gibt die Vollkasko oder Teilkasko-Versicherung, welche die Schäden am eigenen Fahrzeug übernimmt.
Eine Teilkasko-Versicherung schützt unter anderem bei:
Explosion, Brand oder Kabelkurzschluss
Überschwemmung, Sturm, Hagel oder Blitzschlag
Wildschäden
Diebstahl des gesamten Fahrzeugs oder auch Teilen davon (Zubehör, Reifen, etc.)
In einer Vollkasko-Versicherung sind alle Leistungen einer Teilkasko beinhaltet, zudem bezahlt die Vollkasko auch bei selbst verschuldeten Unfallschäden am eigenen Fahrzeug. Oder auch wenn Fahrerflucht begangen wird und der Unfallverursacher nicht bekannt ist und ebenso bei Vandalismus. Eine Vollkasko-Versicherung ist bei einem neuen Fahrzeug unabdingbar, bei Fahrzeugen ab 5 Jahren ist es wirtschaftlicher, eine Teilkasko abzuschließen.
Für einen umfassenden Schutz gibt es noch unter anderen:
eine Insassenunfallversicherung (schützt, wenn die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers nicht zahlt)
ein Schutzbrief (Pannenhilfe, Unfälle im In- und Ausland, u.s.w.)
ein Rechtsschutz
Unfallfreies Fahren und Rabatte
Wer lange unfallfrei mit seinem Fahrzeug fährt, bezahlt kleinere Versicherungsprämien. Der Fahrzeuglenker/Besitzer wird in der Schadensfreiheitsklasse eingestuft. Die Versicherungsprämie wird nach den unfallfreien Jahren bemessen und sinkt entsprechend. Begonnen wird mit der Schadensfreiheitsklasse 0. Ab Schadenfreiheitsklasse 7 ist nur noch 50% der Basisprämie zu bezahlen. Sollte während der Zeit ein Unfallschaden verursacht werden, wird man wieder aufgestuft. Dabei geht es nicht um die Schadenshöhe, sondern nur um die Menge der Unfälle. Sollten die Unfallschäden eher gering sein, ist es oft besser für den Versicherten, die Schäden aus eigener Tasche zu bezahlen. In diesem Fall hilft der Versicherungsberater weiter, unbedingt nachfragen ist notwendig.
In der Kfz-Versicherung kann ein Schadenrückkauf verankert werden, der es ermöglicht einen eventuell schon regulierten Schaden seitens der Versicherung rückgängig zu machen und so die Einstufung zu umgehen. Das muss in einer Frist von 6 Monaten geschehen, geltend ab Beginn der Bekanntgabe der Versicherung zur Schadensregulierung. Weiters ist es möglich, einen Rabattretter im Vertrag zu vereinbaren. Damit kann ein über viele Jahre unfallfrei fahrender Versicherter seine günstige Prämie retten, wenn er einen Unfallschaden verursacht hat. Diese spezielle Klausel besagt, dass der Versicherte einen Unfall haben kann, ohne rückgestuft zu werden.
Die meisten Versicherer bieten bereits Rabattretter an.
Die Kriterien für die Vergabe unterscheiden sich dabei gravierend (es zählen beispielsweise die unfallfreien Jahre, das Alter des versicherten, die derzeitige Schadensfreiheitsklasse, etc.) und es ist unbedingt nötig, sich einen Vertrag erst gut durchzulesen.
Denn es gibt echte und unechte Rabattretter.
Echte:
je nach Versicherer können bis zu drei Unfälle passieren, ehe man tatsächlich zurückgestuft wird, der Beitrag erhöht sich nicht
Unechte:
die meisten Versicherer bieten diesen Rabattretter an, der Beitrag erhöht sich zwar nicht, aber der Versicherte wird automatisch weit zurückgestuft, sodass beim nächsten Unfall eine drastische Prämienerhöhung erfolgt
Die beste, passende Versicherung – der Testsieger
Gute Versicherungen haben auch gute Berater und erklären all diese Punkte ausführlich. Es gibt aber erhebliche Unterschiede der Tarife und Preise, sodass es notwendig ist, nicht das erstbeste Angebot für seine Kfz-Versicherung in Anspruch zu nehmen, sondern erst zu vergleichen. Dabei könnte ein Vergleich im Internet, welcher unabhängig den besten Anbieter für seinen individuellen Bedarf ermittelt. Testsieger müssen dabei nicht immer am günstigsten sein, entscheidend ist das beste Preis/Leistungsverhältnis.
Eine Testsieger-Versicherung ist optimal auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten und enthält alle notwendigen Tarife zum bestmöglichen Preis.
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