Quirin Bank, Berliner Effektenbank, börsennotiertes Kreditinstitut
Die Quirin Bank wurde im Jahr 1998 in Form einer Vollbank gegründet. Der Hauptsitz der Bank ist Berlin, wo sie zunächst unter der Bezeichnung „Berliner Effektenbank“ bezeichnet wurde. Erst im Oktober 2006 wurde die Quirin Bank, ein börsennotiertes Kreditinstitut, aus der Taufe gehoben. Zuvor aber erfolgt im Jahr 2000 die Umwandlung in die Consors Capital Bank AG, in die im Jahr 2005 dann die Setis Bank AG integriert wurde. Unter dem Namen Quirin Bank agiert das Finanzunternehmen seit Mai 2006.
Die Berliner Effektengesellschaft ist zur Zeit der größte Anteilseigner, gemeinsam mit dem Management Team der Bank und der Sächischen Landesbank. Grundsätzlich muss man das Tätigkeitsfeld der Quirin Bank heute in drei verschiedene Bereiche unterteilen. Das Private Banking beschäftigt sich mit den Wertpapier- und Depotkommissionsgeschäften der institutionellen Anleger. Zudem umfasst der Bereich die Finanzbegleitung von privaten Kunden, einschließlich der Aktienberatung und der Vermögensverwaltung.
Im Bereich Investment Banking werden mittelständische Unternehmen unterstützt und beraten in Bezug auf die unterschiedlichsten Kapitalmarkttransaktionen. Hierzu gehören zum Beispiel, die Eigenkapitalbeschaffung, Unternehmensbewertung, Sekundärmarktbetreuung, Börseneinführung und Projektmanagement. In dem Bereich Business Process Outsourcing bietet die Quirin Bank Outsourcing Lösungen für Makler, Spezialinstitute, Privat- und Auslandsbanken. In diesem Bezug übernimmt die Bank die Regulierung und Abwicklung Wertpapiergeschäften und bietet Tätigkeiten im Bereich Verwaltung für Finanzdienstleister und Fremdbanken an. Auch einen Anlagecheck für Privatkunden bietet die Bank im Rahmen des Privat Banking an.
Nach etwas speziellen wie die Quirin Bank kommen wir nun wieder zu einem Standard-Finanzprodukt. Dem Ratenkredit - wobei diesen wohl jeder kennen wird.