Verfolge uns auf Facebook:



 

Variabler Zins, Zinssatz nicht festgelegt, variablen Zins

Von einem variablen Zinssatz spricht man, wenn der Zinssatz nicht festgelegt ist, sondern sich während der Laufzeit verändern kann. Verändern sich die Marktbedingungen, so wird der Zinssatz entsprechend angepasst. Die Anpassung nimmt das Kreditinstitut automatisch vor. Das Gegenteil vom variablen Zins ist der Festzins, bei dem der Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit festgeschrieben wird. Wenn sich die Marktbedingungen ändern, bleibt der festgelegte Zinssatz trotzdem bestehen.

Bei einem variablen Zinssatz hat ein Kreditnehmer beispielweise das Problem, das er die Kosten für seinen Kredit nicht kalkulieren kann, er geht ein entsprechendes Risiko ein. Steigen die Zinsen, so kann dies für den Kreditnehmer sehr kostspielig werden. Wenn der Zinssatz dagegen fällt, wird die Finanzierung natürlich umso günstiger. In der Regel wird heute bei einem Ratenkredit ein fester Zinssatz vereinbart, der über die gesamte Laufzeit festgeschrieben wird.

Bei langjährigen Baufinanzierungen, die teilweise über 30 Jahre laufen, wird ebenfalls eine Zinsfestschreibung vorgenommen. Allerdings in der Regel nicht über die gesamte Laufzeit, sondern nur für einen bestimmten Teil, üblicherweise für 10 Jahre. Ein variabler Zinssatz empfiehlt sich bei der Kreditaufnahme eigentlich nur, wenn der Zinssatz zum Zeitpunkt der Aufnahme in einer Hochphase ist. Man sollte bei Verträgen, die einen variablen Zinssatz beinhalten, darauf achten, dass eine Sondertilgung möglich ist, so kann unter Umständen eine Umschuldung vorgenommen werden.

Im das Thema Verfügungsrahmen von Kreditkarten dreht sich das nächste Thema. Einfach mal lesen, was es zum Verfügungsrahmen Kreditkarten interessantes gibt.